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Literatursommer 2010 im Zeichen von Johann Peter Hebel (29.07.2009)
Rund 150 Veranstaltungen von der Jury ausgewählt
Der fünfte Literatursommer unter dem Motto „Johann Peter Hebel: Theologie – Humanismus – Sprachzauber“ wird 2010 in mehr als fünfzig Städten und Gemeinden Station machen. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte rund 150 Veranstaltungen für den nächstjährigen Literaturreigen aus. Erstmals reichen die Veranstaltungen bis in die Schweiz und Frankreich. Der Literatursommer findet seit 2002 im Zweijahresturnus statt.
Im kommenden Jahr wäre Johann Peter Hebel 250 Jahre alt geworden. Die Landesstiftung Baden-Württemberg nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, dem großen Literaten, der sich auch als Kirchenmann, Pädagoge und Politiker einen Namen machte, ihren Literatursommer 2010 zu widmen. Kulturschaffende in mehr als fünfzig Gemeinden und Städten in ganz Baden-Württemberg werden zwischen Mai und Oktober kommenden Jahres das Leben und Wirken des alemannischen Schriftstellers aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Erfreulicherweise gibt es auch einige Projekte, die die Grenzen nach Frankreich und in die Schweiz überschreiten.
Über 130 Bewerbungen zur Teilnahme am Literatursommer 2010 sind bei der Landesstiftung eingegangen. Die Anträge von insgesamt 58 gemeinnützigen kulturschaffenden Vereinen und öffentlichen Einrichtungen aus ganz Baden-Württemberg überzeugten die Fachjury. Rund 150 öffentliche Einzelveranstaltungen werden in den Literatursommer der Landesstiftung aufgenommen. Das Programm umfasst Theaterstücke, Neuinterpretationen und Lesungen zum Thema Hebel sowie Seminare, Vorträge und musikalische Aufführungen.
„Mit dieser Resonanz sind wir sehr zufrieden“, sagte Herbert Moser, der Geschäftsführer der Landesstiftung. Erfreulicherweise habe sich neben einer großen Zahl überregional bekannter Vereine und öffentlicher Einrichtungen auch eine Vielzahl kleiner Vereine erfolgreich um die Teilnahme beworben. „Eine Veranstaltungsserie wie der Literatursommer lebt von der Vielfalt derer, die diese Veranstaltungen auf die Bühne bringen“, freute sich Moser.

